Medizinische Klinik I

Bildgebende Kardiologie

Die detailgenaue Darstellung des Herzen, aber auch anderer Gefäßsysteme wie Hirn- und Viszeralgefäße sowie Arterien und Venen der Extremitäten, spielt in der modernen Kardiologie eine herausragende Rolle. Mit Hilfe modernster hochauflösender Geräte der Bildgebung (Echokardiographie, Ultraschall, CT und MRT) lassen sich viele Fragen schon vor einer geplanten invasiven Untersuchung (wie z.B. dem Herzkatheter) klären bzw. spezielle Fragestellungen umfassend beantworten.


Echokardiographie

Echokardiographie-Labor
Leitung: Oberarzt Dr. med. Thorsten Schneider

Technische Ausstattung: neueste Generation an transthorakalen und transösophagelaen Schallsonden inkl. 3D-Matrix-Schallköpfen. Q-Lab Integration mit Speckle Tracking, Strain Rate Analyse, Mitral Valve Quantification.

Spezielle Arztinformationen - Informationen für Zuweiser:
- Eine kurzfristige Ansprache oder direkte Kommunikation zur Befundung oder Rückfragen zur Echokardiographie ist jederzeit möglich (Tel.: 02131 - 888 0)
- Gerne beurteilen wir mit Ihnen zusammen auch unklare oder besondere Echokardiographiebefunde (auch digital via Internet möglich)
- Kurzfristige Einbestellungen oder Untersuchungen sind jederzeit möglich!
- Spezielle Fragestellung (Fibrosegrad, CRT-Kriterien, CRT-Programmierung, Speckle Tracking, 3D-Echokardiographie etc.) werden mit Ihnen besprochen.


 

 


Kardiale Computertomographie (CT) und Computertomographische Koronarangiographie

- in Kooperation mit dem Institut für Klinische Radiologie (Prof. Dr. med. M. Cohnen, Dr. med. K. Andersen) -

Unter Nutzung modernster hochauflösender Computertomographen können bestimmte Fragestellungen der Kardiologie bereits nicht-invasiv beantwortet werden. Durch die speziellen EKG-getriggerten Aufnahmen und die sehr hohe Auflösung eines 256-Zeilen-CT-Scanners, welcher sich in direkter Nähe zum Herzkatheterlabor befindet, lassen sich detaillierte Einblicke in das Herz, aber auch hervorragende Darstellungen der Koronargefäße aufzeichnen. Die ultraschnelle Erfassung der Bilder erlaubt dabei eine sehr geringe Strahlenbelastung, bei günstigen Voraussetzungen im Bereich von 1 bis 3 mSv (normale Dosis 10-20 mSv). Neben den regulären Koronararterien erlaubt diese Technik auch eine nicht invasive Beurteilung von koronaren Bypass-Gefäßen. Da das Lukaskrankenhaus mit der hiesigen Radiologie als eine der ersten Kliniken deutschlandweit bereits vor mehreren Jahren mit einem 256-Zeilen-CT arbeiten konnte und nun zusätzlich ein iCT 128 zur Verfügung hat, blicken wir nun auf eine hohe Expertise im Bereich Kardio-Ct und CTA. Mit neuen Rekonstruktions-Algorhythmen können auch röntgendichte Strukturen wie koronare Stents besser eingesehen werden. Ebenso ist der Verlauf von bioresorbierbaren Stents, wie sie weltweit erstmalig in unserer Klinik implantiert wurden, von großem Interesse. In diesem Bereich liegt unter anderem unser wissenschaftliches Interesse mit dem Ziel, geeigneten Patienten eine invasive Herzkatheteruntersuchung unter Umständen zu ersparen. Die Geräte ermöglichen natürlich auch hochauflösende Aufnahmen anderer Organe und Gefäße und helfen in vielen Fällen komplexe Interventionen, wie z.B. die transfemorale Aortenklappenimplantation (TAVI), zu planen. Eine neuartige Software fusioniert dabei die im Vorfeld gewonnenen dreidimensonalen Kardio-CT-Aufnahmen in Echtzeit mit der Herzkatheteranlage (HeartNavigator), so dass die Implantation einer Aortenklappenprothese sicherer gestalten wird. Auch hier sind wir an wissenschaftlichen Projekten beteiligt.


Kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT)

- in Kooperation mit dem Institut für Klinische Radiologie (Prof. Dr. med. M. Cohnen, Dr. med. K. Andersen) -

Einige kardiale Fragestellungen, insbes. bei komplexen Herzfehlern, z.B. bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern (sog. EMAH-Patienten), aber auch bestimmte Diagnosen, wie Entzündungen des Herzbeutels (Perikard), oder die Beurteilung der Beweglichkeit des Herzmuskels (Myokard), sein Aufbau und Durchblutung sind nicht-invasiv beurteilbar. Die myokardiale Vitalität, Perfusionsstörungen oder Wandstrukturfehler lassen sich mit konventioneller Röntgendstrahlung oder dem CT nicht ausreichend beantworten. In diesen Fällen kann mit einem modernen Hochfeld-Magnetresonanztomographen (MRT, 1.5 Tesla) durch hochauflösende Sequenzen des Herzens die entsprechende Diagnose gesichert werden. In Ergänzung zu klinischen Befunden sowie der weiteren Bildgebung kann so ein umfassender Eindruck über die kardiale Problematik des einzelnen Patienten gewonnen werden, der uns hilft, für unsere Patienten ein individuelles, modernes und leitliniengerechtes Therapiekonzept aufzustellen.

Angiographie/Angiologie

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Internistische Intensivstation
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