Medizinische Klinik I - Schrittmacher

 

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Med I - Schwerpunkt Herz-Kreislauf Erkrankungen

Fernüberwachung von Herzschrittmachern und Defibrillatoren

Ein hervorstehendes Merkmal unserer Abteilung ist die Fernüberwachung von Herzschrittmachern und Defibrillatoren. Über Zusatzgeräte, die der Patient zu Hause zur Verfügung gestellt bekommt, können Daten aus dem Aggregat über das Telefonnetz an unsere Klinik versandt werden. So kann die Funktionsweise des Schrittmachers bzw. des ICD bequem von zu Hause kontrolliert werden. Die modernen Herzschrittmacher und Defibrillatoren bergen eine Vielzahl von Messmöglichkeiten in sich, die nicht nur die technischen Funktionen überprüfen, sondern auch die körperliche Aktivität, den Herzrhythmus bzw. Herzrhythmusstörungen etc. bis hin zur Messung des Flüssigkeitsgehaltes in der Lunge überwachen. Über das zumeist automatische Weiterleiten der Daten wird unsere Klinik in der Regel so früh informiert, dass häufig der Patient noch gar nichts von der Störung bemerkt hat. So lassen sich Krankenhausaufenthalte, z.B. bei zunehmender Herzschwäche, durch die frühzeitige Diagnose über ein Telemetriesystem verhindern. Die Medizinische Klinik I des Lukaskrankenhauses gehört zu den größten Telemetriezentren Deutschlands.

 


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Med I - Schwerpunkt Herz-Kreislauf Erkrankungen 

Resynchronisationstherapie

Eine besondere Form der Defibrillatorversorgung ist die Implantation sog. Resynchronisationssysteme (3-Kammer-Defibrillatoren). Bei fortgeschrittener Herzschwäche und zusätzlich bestehendem Linksschenkelblock im EKG kommen diese Systeme zum Einsatz. Beim Linksschenkelblock ziehen sich die beiden Hauptkammern nicht gleichzeitig zusammen. Um die Kontraktion wieder synchron ablaufen zu lassen, somit zu "resynchronisieren", werden neben der Elektrode in der rechten Vorkammer und in der rechten Hauptkammer, die bei jedem Schrittmachersystem zum Einsatz kommen, eine dritte Elektrode über das Venensystem des Herzens zur linken Herzkammer geführt. Da nun die rechte Vorkammer und die rechte und linke Kammer jeweils mit Elektroden "versorgt" sind, spricht man von 3-Kammer-Systemen. In unserer Abteilung werden fast ausschließlich 3-Kammer-Systeme mit ICD-Funktion implantiert, doch gibt es auch 3-Kammer-Schrittmacher ohne ICD-Funktion.
Die Implantation von Schrittmacher- bzw. ICD-Systemen ist nicht sehr aufwendig. Diese Art von Eingriffen wird in unserer Klinik täglich durchgeführt. Jährlich implantieren wir ca. 250 Schrittmacher und 150 Defibrillatoren. Die OP selbst wird in lokaler Betäubung durchgeführt. Über einen kleinen Schnitt unterhalb des Schlüsselbeins an der Schulter wird eine kleine Vene freigelegt, über die die Elektroden zum Herz geführt werden. Sollte die Vene zu klein sein, um eine oder mehrere Elektroden aufzunehmen, dann wird aus der OP-Wunde die große Vene unterhalb des Schlüsselbeines punktiert und die Elektroden hierüber in das Herz vorgeschoben. Das Aggregat des Herzschrittmachers bzw. des ICD wird unter der Haut eingeschoben, meist in den Brustmuskel hinein. Ein solcher Eingriff dauert meist ca. eine Stunde.

 


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Med I - Schwerpunkt Herz-Kreislauf Erkrankungen

Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren und Herzmonitoren

Ein Herzschrittmacher wird bei langsamen Herzrhythmusstörungen ausgewählt. Das Aggegrat selbst wird im Bereich der Brustmuskulatur unterhalb des Schlüsselbeins implantiert und über eine Vene werden eine oder mehrere Elektroden in das Herz geführt und dort in der rechten Vorkammer und in der rechten Hauptkammer eingeschraubt. Dementsprechend spricht man auch von 1-Kammer- und 2-Kammer-Schrittmachern. Ein Herzschrittmacher überwacht kontinuierlich den Herzschlag und registriert, wenn der patienteigene Herzschlag aussetzt. Nur dann setzt der Schrittmacher mit seinen Impulsen ein.
Ein Defibrillator (ICD) ist immer auch gleichzeitig ein Schrittmacher und arbeitet wie eben beschrieben. Doch ist die Hauptaufgabe des "Defis" das Erkennen und die Behandlung von schnellen Herzrhythmusstörungen aus der Kammer. Wenn es zu einer solchen Herzrhythmusstörung kommt, so erkennt der Defibrillator diese in Bruchteilen von Sekunden und wird versuchen, die Rhythmusstörung durch eine noch schnellere Folge von Impulsen zu beenden oder einen Schock im Inneren des Herzens abugeben, um die Rhythmusstörung zu beenden.
Ein Herzmonitor ist ein kleines, USB-Stick-großes Gerät, das zur Klärung von bislang nicht identifizierten Herzrhythmusstörungen verwendet wird. Es wird zumeist an der linken Brustseite neben dem Brustbein in das Unterhautfettgewebe implantiert und zeichnet automatisch relevante langsame und schnelle Herzrhythmusstörungen auf. Es müssen bei diesem Gerät keine Elektroden in das Herz eingebracht werden.

 


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Chefarzt Neumann

Prof. Dr. Andreas Neumann

Chefarzt seit 1. August 2008

Vita

Leitende Ärztin

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Jan Häcker
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