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Med I - Schwerpunkt Herz-Kreislauf Erkrankungen

Moderne koronare Bildgebung

Zeigen Voruntersuchungen (Ruhe-EKG, Echokardiographie, Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie, Myocardszintugraphie, Stress-Magnetresonanztomographie) Hinweise für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung, erfordert dies eine weitere Abklärung. Die Herzkranzadern (Koronararterien) müssen bildlich dargestellt werden. In unserem Herzkatheterbereich integriert (betrieben durch unsere radiologische Abteilung) steht hierzu ein 256-Zeiler "high-end"-Cardio-CT zur Verfügung mit dessen Hilfe, mit minimaler Strahlenbelastung (1-3 mSv), die Kalklast in den Arterien abgeschätzt und ein sehr genaues Bild der Koronararterien erstellt werden kann. Hierzu wird ein Kontrastmittel über die Armvene verabreicht. Sehr häufig reicht der Cardio-CT-Befund aus, um von einer weiteren Diagnostik abzusehen. Wenn sich der Verdacht auf das Vorliegen einer relevanten Koronarstenose jedoch erhärtet, erfordert dies eine konventionelle Kontrastmitteldarstellung der Koronararterien (konventionelle Koronarangiographie). Drei hochmoderne Herzkatheteranlagen komplettieren das "Herzstück" unserer Abteilung. Bei der Koronarangiographie wird ein dünner Katheter, nach örtlicher Betäubung, über die Leistenarterie (in speziellen Fällen auch über die Armarterie) bis in die Koronararterien vorgebracht. Über diesen Katheter wird Kontrastmittel injiziert und gleichzeitig ein digitaler Röntgenfilm aufgenommen. Neben der konventionellen Koronarangiographie, bei der mehrfach Kontrastmittel in die Koronararterien injiziert und diese aus verschiedenen Richtungen gefilmt wird, besteht bei unseren Herzkatheteranlagen die Möglichkeit zur Durchführung so genannter Rotationsangiographien. Hierbei wird nur einmalig Kontrastmittel in die Koronararterie injiziert. Während der Injektion rotiert die Röntgenanlage um den Patienten. Die Koronararterie wird bei der Injektion aus vielen verschiedenen Richtungen betrachtet. Mit dieser Technik lässt sich die Röntgen- und Kontrastmittelbetrachtung des Patienten deutlich reduzieren. Zeigt sich eine Stenose, deren Flussrelevanz durch die konventionelle Koronarangiographie allein nicht ausreichend zu beurteilen ist, besteht an unseren Herzkatheteranlagen die Möglichkeit, eine zusätzliche Ultraschall-Untersuchung in der Koronararterie (IVUS), eine Laserabtastung in der Koronararterie (OCT) oder eine Druckdraht-Untersuchung (Pressure Wire) mit minimalem zeitlichen Aufwand durchzuführen.


Alle Beiträge zu diesem Thema:

 

Chefarzt Neumann

Prof. Dr. Andreas Neumann

Chefarzt seit 1. August 2008

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