2. Neusser Workshop:
Vergehen gegen das Kindeswohl und Kindesmissbrauch

diesjähriges Thema "Sexueller Missbrauch bei Kindern"

Vergehen gegen das Kindeswohl gehören nicht nur als theoretische Größe in den Medienberichten, sondern ganz praktisch im täglichen Dienst für Klinik und Rettungsdienst, niedergelassene Ärzte, Familienhebammen, Jugendamt und Polizei zu solchen Vorfällen, mit denen man sich leider häufiger auseinandersetzen muss. Den Kriminalstatistiken zufolge erhöht sich die Fallzahl kontinuierlich jedes Jahr, eine große Dunkelziffer existiert darüber hinaus zweifellos.

Vor diesen Hintergrund wurde im Mai 2010 der „Erste Neusser Workshop Vergehen gegen das Kindeswohl“ durchgeführt. Entgegen der ersten Planung zur Durchführung der Veranstaltung als Team-Fortbildung wurde der Kreis der Teilnehmer deutlich erweitert und umfasste letztendlich Ärzte aus Klinik und Praxis, Pflegepersonal von Intensivstationen, Kinderklinik und der Zentralen Notaufnahme, Personal des Rettungsdienstes sowie des Notarzt- und des Baby-Notaztdienstes. Mit dem Schwerpunkt „Körperliche Gewalt“ referierten Fachleute von Jugendamt, Kriminalpolizei, Rechtsmedizin und Pädiatrie unter der Moderation des Chefarztes der Kinderklinik, Prof. Dr. G. Kühl vor etwa 120 Teilnehmern zu diesem Thema. Die Organisatoren Dr. R. Hoheisel  (Kinderklinik) und V. Wendt (Johanniter-Unfallhilfe) konnten zufrieden feststellen, dass das Konzept der fachdienstübergreifenden „ganzheitlichen“ Behandlung dieses schwierigen Themas erfolgreich war. Nach dieser Veranstaltung war eine Weiterentwicklung des Themas und dieses Workshops auch ein klarer Auftrag aus der Teilnehmer-Evaluation dieser Fortbildung.

Am 23.03.2011 findet daher im Lukaskrankenhaus Neuss der „Zweite Neusser Workshop Vergehen gegen das Kindeswohl“ statt. Der diesjährige Fokus der Veranstaltung wird der sexuelle Missbrauch von Kindern sein. Die Referenten und Referentinnen des letzten Jahres waren gerne bereit, wiederum unter der Moderation von Prof. Dr. Kühl , erneut an dieser wichtigen Fortbildung mitzuarbeiten, einige neue Referenten konnten dazugewonnen werden. Thematisch werden Daten und Fakten zu lokalem Vorkommen in unserer Region, rechtsmedizinische und kindergynäkologische Inhalte aber auch Know-How bezüglich der Sicherung von Spuren und Beweismaterial vorgestellt und behandelt. Außerdem geht es selbstverständlich um den Umgang mit dem Opfer und die spätere Hilfestellung und Therapie für Opfer und Familie.

Wir hoffen auf einen ebenso spannenden und interessanten wie auch für alle Teilnehmer gewinnbringenden Verlauf der Veranstaltung.

 

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