Neues PET/CT

Nuklearmediziner verfügen über neues PET/CT

PET/CT

Seit Anfang Januar verfügen die Nuklearmediziner Dr. Susan Ingmann und Dr. Jochem Goecke des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Lukaskrankenhaus zusätzlich zu dem bereits vorhandenen SPECT/CT auch über ein sog. PET/CT. Hierbei handelt es sich um ein Kombinationsgerät aus einem Positronen-Emissions-Tomographen (kurz: PET) und einem herkömmlichen Computer-Tomographen (kurz: CT). Hierbei handelt es sich um ein nuklearmedizinisches bildgebendes Verfahren, das Schnittbilder von Stoffwechselvorgängen erzeugt, indem es die Verteilung schwach radioaktiver Substanzen im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet. Das CT liefert eine „anatomische Landkarte“ der entsprechenden Regionen.

Das PET/CT wird in erster Linie bei onkologischen Fragestellungen verwandt. Klinisch wird es insbesondere bei folgenden Tumoren eingesetzt: Krebserkrankungen der Lunge, Brustkrebs, Darmkrebs, Hauttumoren, Lymphomen sowie Prostatakarzinomen. Nach Injektion einer schwach radioaktiven Zuckerlösung lassen sich mittels der PET die Areale darstellen, die eine erhöhte Anreicherung haben – gerade bösartige Tumore haben einen besonders aktiven Stoffwechsel und nehmen zur Energieversorgung verstärkt Glukose auf. Auch zur Alzheimer-Frühdiagnostik eignet sich das PET/CT hervorragend.

Die Untersuchung mittels PET/CT liefert dreidimensionale Bilder, die eine schnelle und zuverlässige Diagnose ermöglichen. So können zahlreiche Krankheitsbilder frühzeitig diagnostiziert werden bzw. die exakte Ausdehnung eines Tumors und seiner möglichen Metastasen erfasst werden. Dies erlaubt eine verbesserte Behandlung vieler Tumorpatienten bzw. eine zeitnahe Anpassung der Behandlung an die individuelle Erkrankung, da sich funktionelle (Stoffwechsel-)Veränderungen des entsprechenden Gewebes vor anatomischen Veränderungen (wie z. Bsp. im CT) nachweisen lassen. In vielen Fällen kann dann im Anschluss an die Untersuchung effektiver und zielgerichteter therapiert werden.

Auch soll künftig gemeinsam mit den Kollegen aus der Strahlentherapie eine PET/CT-basierte Bestrahlungsplanung erfolgen – die mittels PET/CT gewonnenen Daten zeigen nicht nur die exakte Ausdehnung des zu bestrahlenden Tumors auf, sondern lässt auch eine exaktere Darstellung von vitalem/ lebendem Tumorgewebe vom umliegenden Gewebe zu. Dadurch ist eine genauere Bestrahlung des eigentlichen Tumorgewebes möglich, bei verminderten Nebenwirkungen durch Schonung des gesunden umliegenden Gewebes.

Zum Bereich Nuklearmedizin des Medizinischen Versorgungszentrum.

 

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