Feierliche Neueröffnung

Neues Tumorzentrum am Lukaskrankenhaus

DSC09962Immer größer wird der Anteil der ambulant mit Chemotherapien behandelten Krebspatienten, ganz überwiegend findet die medikamentöse onkologische Therapie nicht mehr auf der Station statt. Das Lukaskrankenhaus hat dem Rechnung getragen und für seine Tumorambulanz neue, größere Räumlichkeiten im Erdgeschoss der früheren Kinderklinik um- und ausgebaut. Jetzt wurde die offizielle Neueröffnung mit zahlreichen Gästen, darunter viele niedergelassene Ärzte, gefeiert.

Im Schnitt 40 Patienten pro Tag erhalten in den freundlich gestalteten Räumen ihre Therapie, sie kommen bis zu fünf Mal pro Woche zur Anwendung. Die Zahl der Therapieplätze hat sich von 19 auf 27 erhöht.

Auf die Bedeutung der Ambulanz wies zu Beginn der Veranstaltung Thomas Nickel, Vorsitzender des Verwaltungsrates hin. Er zählte die Neueröffnung zu einer Reihe von Erfolgsmeldungen der letzten Zeit. Den Patienten wolle man den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen, stellte Prof. Dr. Tobias Heintges, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, dar. Sechs Ärzte, eine Psycho-Onkologin, langjähriges Pflegepersonal und nicht zuletzt das stationäre „Back up“ stehen den Patienten zur Verfügung. Der Leiter des Tumorzentrums, Oberarzt Dr. Ali Nuri Hünerlitürkoglu, verwies auf die Entwicklung in der Forschung, die zunehmend differenzierte Behandlungen ermöglicht. Das griff der Festredner Prof. Dr. Ulrich Dührsen auf: Der Direktor der Klinik für Hämatologie des Universitätsklinikums Essen gab einen Überblick über 30 Jahre ambulanter Onkologie. Sein Fazit: Krebserkrankungen nehmen allein schon wegen der älter werdenden Bevölkerung zu, die Mortalität nimmt ab. Der zielgerichteten ambulanten Versorgung kommt immer stärkere Bedeutung zu. Niedergelassene Ärzte und Kliniken könnten dabei sehr wohl kooperieren.

Das Lukaskrankenhaus hat in den Umbau der Räumlichkeiten 1,8 Millionen Euro investiert.

Tumorambulanz Jan. 2015 057

Im Bild: Dr. Ali Nuri Hünerlitürkoglu (l.), ärztlicher Leiter der Tumorambulanz, und Festredner Prof. Dr. Ulrich Dührsen, Direktor der Klinik für Hämatologie des Universitätsklinikums Essen.

 

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